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Die Lage der Republik Sambia im südlichen Afrika erschließt sich recht gut durch die Nennung der acht Nachbarländer. Sambia, ist durch eine Ausbuchtung des zairischen Territoriums nahezu zweigeteilt. Sambia liegt zwischen Tansania und Kongo im Norden und Simbabwe, Botswana und Namibia im Süden, sowie zwischen Angola im Westen und Malawi und Mosambik im Osten.
 
Sambia liegt auf einem breiten flachhügeligen Plateau, das nur vereinzelt von Bergen und tiefen Tälern durchzogen wird. In Sambia entspringt der Sambesi; er durchfließt einen Teil Angolas und tritt wieder nach Sambia ein, wo er die Südgrenze mit Namibia und Simbabwe bildet. Es herrscht ein subäquatoriales Klima, das durch die Höhenlagen gemildert wird. In der feuchtwarmen Jahreszeit fallen heftige, oft gewittrige Regenfälle. Die Trockenzeit ist kühler mit gelegentlichen Nachtfrösten in den Bergregionen.
 
Wasser ist ein kostbares Gut in der Region und rund 45% der Wasserreserven befinden sich in Sambia. Wichtige Gewässer sind unter anderen der Sambesi, der Kariba-Stausee, und der Tanganjika-See.
Zwar hat Sambia großes touristisches Potential durch seine gastfreundliche Bevölkerung, seine wild- und pflanzenreiche Nationalparks und durch interessante Landschaften wie z.B. den weltberühmten Victoriafällen, doch bisher machen die Touristenscharen wegen der knappen Infrastruktur einen Bogen um das Land.
 
Im Staatsgebiet von Sambia leben eine Vielzahl von Völkern mit unterschiedlichen Lebensstilen, Bräuchen und Kunsthandwerken. Dadurch gibt es auch eine große Sprachenvielfalt. Insgesamt werden in Sambia mehr als 70 Sprachen gesprochen. Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung benutzt.
 
Sambia nennt sich offiziell eine Christliche Nation. Zwar gibt es im Land eine Vielfalt von christlichen Kirchen, unter denen sich die Pfingstgemeinden großer Attraktion erfreuen.
Doch gibt es auch starke moslemische und hinduistische Glaubensgemeinschaften, und traditionelle Religionen spielen nach wie vor eine starke Rolle im alltäglichen Leben.
Religionszugehörigkeit: Christen 72.0% (davon Protestanten 34.2%, Katholiken 26.2%, Afrikanische Christen 8.3%); örtliche 27.0%; Muslime 0.3%; andere 0.7%.