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Rundbrief vom 23.3.2012
    Autor:Werner Huber
    Datum:24.03.2012 14:25:18

Sambia Förderverein e.V. Rundbrief:
Rundbrief vom 23.3.2012

Liebe Spender und Paten, liebe Freunde und Mitglieder,

danke, dass Sie sich einige Momente Zeit nehmen, um diesen aktuellen Bericht über unsere Arbeit in Sambia zu lesen. Wie immer kann ich in diesem Brief nicht alle unsere Projekt aufzählen, durch die benachteiligten Menschen in Sambia durchgreifend und nachhaltig geholfen wird. Verteilt auf mehrere Landesteile profitieren ständig tausende von Menschen von den sozialen Hilfsprojekten von Pastor Reutter und seinem Team, die wir durch unsere Unterstützung ermöglichen. Stellen Sie sich vor, dass jetzt, während Sie diese Zeilen lesen, vielen tausend AIDS-Kranken durch entsprechende Medikamente geholfen wird. Mehrere tausend Kinder werden in unseren 6 Schulen unterrichtet und bekommen so eine gute Perspektive für ihr künftiges Leben in einer sonst so perspektivlosen Umgebung. Mehreren tausend Menschen wird an den Einsatzorten der mobilen Krankenstationen geholfen.

Doch nun zur Haupt-Nachricht dieses Briefes. Die Arbeit für das Kinderdorf „Fountain Gate“ macht weiter große Freude. In aktuellen Bildern sehen wir immer wieder glücklich strahlende Kinder, für mich kaum zu glauben, nach den traumatischen Erlebnissen, die alle Kinder hinter sich haben. Ich hatte mehrfach von dem unbefriedigenden Zustand der Küche im Kinderdorf berichtet und von Veränderungsbedarf. Noch zu Jahresbeginn gingen wir davon aus, voraussichtlich einen Container mit einer Kücheneinrichtung nach Sambia zu schicken. Erfreulicherweise bekamen wir wider Erwarten im Land selbst eine passsende Einrichtung zu einem akzeptablen Preis von etwa 10.000 € angeboten. Inzwischen haben wir uns für diese Variante entschieden, sie bringt verschiedene Vorteile mit sich. Insbesondere entfällt der teure und lange Transport mit etlichen finanziellen Unsicherheiten.

Beim Anblick des anliegenden Fotos der alten Küche können Sie erahnen, dass diese bei der wachsenden Kinderzahl nicht mehr ausreicht. Über 5000 € wurden dafür bereits gespendet und auch schon nach Sambia überwiesen, damit der Umbau beginnen kann. Bevor die Geräte kommen, soll die Küche noch gefliest werden. Helfen Sie mit, damit auch der noch offene Betrag zusammen kommt. Dann werde ich hoffentlich bald das Bild einer gut eingerichteten Kinderdorf-Küche schicken können.

Die Schule in Longwana (Kupfer-Gebiet im Norden Sambias) ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Inzwischen werden 640 Schüler unterrichtet. Alles läuft sehr gut, Lehrer und Schüler sind zufrieden, die Leistungsteste fallen gut aus. 40 Kinder stehen auf der Warteliste. Von der Minen-Gesellschaft werden hoffentlich bald zusätzliche Räume zur Verfügung gestellt. Die Kinder wohnen in einer Arbeitersiedlung ganz in der Nähe der Schule, so haben sie einen kurzen Schulweg.

Immer wieder begegnen unsere Partner Menschen, die ohne unsere Hilfe nicht mehr leben wür-den. So wurde ein Mitarbeiter neulich etwa 100 km westlich von Livingstone von einem 45-jährigen Mann begrüßt, den er einige Monate zuvor schwer AIDS-krank gesehen hatte, nämlich wie er in einem desolaten Zustand in einer Schubkarre zu einem der Behandlungsplätze gebracht worden war. Jetzt kann er wieder seiner Arbeit nachgehen. Auch trafen Mitarbeiter den 10-jährigen Vollwaisen Abija, dessen Eltern an AIDS gestorben waren und der selbst schwer daran erkrankt war. Er wohnt bei seiner Oma. Nun geht es ihm unter der Behandlung gut und er kann wieder zur Schule gehen. Es gibt unzählige solcher hoffnungsvollen Geschichten. Durch Ihre Spenden haben Sie daran Anteil.

Viele Grüße, Ihr Werner Huber, Vorsitzender