R u n d b r i e f e
»
Dank an Spender 1.1.2006
    Autor:Werner Huber
    Datum:21.12.2005 21:39:24

Sambia Förderverein e.V. Rundbrief:
Rundbrief vom 1.1.2006

Liebe Freunde und Mitglieder,

im vergangenen Jahr haben Sie für die Menschen in Sambia etwas ganz Wertvolles getan: Sie haben mit einer Geldspende dazu beigetragen, daß wir als Verein wieder etliche Hilfsprojekte realisieren konnten. Mit unseren Projekten wurde auch im vergangenen Jahr der armen Bevölkerungsschicht Sambias auf vielfältige Art geholfen. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich. Durch Ihre Großzügigkeit konnten mehr Projekte durchgeführt werden, als ich zu Beginn des Jahres glaubte. Immer wieder war ich be-schämt, wenn ich die Kontoauszüge sah. So kamen 2005 wesentlich mehr Spenden zusammen, als jemals in einem Jahr zuvor. Anliegend erhalten Sie Ihre Spendenbescheinigung.

Auf der Rückseite dieses Briefes finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Aktivitäten unseres Vereins im vergangenen Jahr. Die Herausforderungen wachsen noch von Jahr zu Jahr. Zusätzlich zu den genannten Projekten laufen natürlich die begonnenen weiter. So werden in dem Sozialzentrum viele Menschen beraten und geschult, die Schule am Karibasee arbeitet mit Erfolg, es werden Brunnen gebohrt und die mobile Ambulanz behandelt täglich zahllose Patienten, besonders Kinder und Frauen.

Wer von Ihnen noch nicht unseren etwa 2-monatlich erscheinenden Rundbrief erhält, möge sich bei Interesse bitte melden und in den Verteiler aufnehmen lassen. Diese Briefe sind nicht sehr umfangreich, vermitteln aber die wichtigsten aktuellen Aktivitäten. Ich lege auch regelmäßig ein aktuelles Bild unserer Projekte bei.

Eigentlich wollte ich diesem Brief ein anderes Bild beilegen, aber wegen der Aktualität schicke ich Ihnen ein Bild von den Bauarbeiten für den Anbau der AIDS-Station an unser Sozialzentrum (im Hinter-grund), die zügig voran gehen. Mit der Eröffnung rechnen wir bereits im Januar 2006. Wie im Rundbrief vom 1.12.2005 näher beschrieben, mussten sich unsere Partner wegen der drangvollen Enge bei der Be-handlung der AIDS-Patienten zu diesem Anbau entscheiden. Z.Zt. werden im Zentrum ständig über 550 Patienten mit antiretroviralen Medikamenten behandelt. Besonders freuen wir uns über die Mitteilung, dass es über 90% der Behandelten besser geht. Viele können wieder einer Beschäftigung nachgehen und ihre Familien versorgen.

Im November 2005 schickte das Entwicklungsministerium zwei Mitarbeiter nach Lusaka, um die Arbeit des Sozialzentrums und der Schule vor Ort zu begutachten. Anschließend erhielt ich vom BMZ die Mit-teilung: „.....hat die Besichtigung des Zentrums für soziale Dienste und Ausbildung sowie der erweiterten Schule uns einen positiven Eindruck von der Projektarbeit Ihrer Partnerorganisation vermittelt.“

Schon jetzt möchte ich Sie alle, nicht nur die Mitglieder, ganz herzlich zu unserem nächsten Treffen einladen, das am Freitag den 17.2.2004 um 19 Uhr im Heimathaus in Jesteburg stattfinden wird. Es wird gleichzeitig unsere Jahres-Mitgliederversammlung sein. Voraussichtlich werde ich zu dieser Veran-staltung wieder einige aktuelle Bilder der Projekte in Sambia mitbringen. Wir wollen die positive Tradi-tion fortsetzen und den Abend wieder mit einem gemeinsamen Abendbrot beginnen. Dazu wird es ein Buffet geben, zu dem jeder, der kommt, eine Kleinigkeit mitbringen sollte. Getränke stellen wir bereit.

Hier die wichtigsten Aktivitäten unseres Vereins 2005 im Telegrammstil:

Unser größtes Projekt 2005: Im August wurde die Erweiterung unserer Schule in Lusaka abgeschlossen. Dazu wurden 2 neue Gebäude errichtet, die inzwischen voll genutzt werden. Allein für dieses vom BMZ bezuschusste Projekt überwies ich im vergangenen Jahr 80.000 €.

Für die Arbeit der mobilen Ambulanz konnten wir 2005 ein nagelneues Krankenfahrzeug nach Sambia schicken, einen speziell für afrikanische Straßen gebauten Iveco Daily, der 26.700 € kostete und zu 50% von der Niedersächsischen Lottostiftung bezahlt wurde.

Ein Gebäude in dem etwa 30km von Lusaka entfernten Chongwe, das zur Versorgung von Waisenkindern genutzt werden soll, konnte mit einem 2000 €-Zuschuss unseres Vereins weitgehend fertig gestellt werden.

Wegen Startschwierigkeiten unterstützten wir die Mubuyu-Schule am Karibasee ein Jahr lang bis einschließlich Februar mit 500 € mtl.

Wegen einer erheblichen Ausweitung der Zahl von AIDS-Patienten, die von unseren Partnern betreut werden – z.Zt. sind es ständig über 1000 - mussten wir mit dem Anbau einer Krankenstation an unser Sozialzentrum in Lusaka beginnen. Das Gebäude ist inzwischen im Rohbau weitgehend fertig, bisher wurden dafür 42.500 EUR überwiesen, insgesamt werden es 50.000 €. 50% der Kosten trägt die Niedersächsische Lottostiftung.

Im vergangenen Jahr leiteten wir Patenschaften für 9 Kinder weiter, damit  Waisenkinder, die kein Schulgeld bezahlen können, in die Schule aufgenommen werden konnten.

Im August reisten 7 Mitglieder unseres Vereins nach Sambia, besichtigten die Projekte des Sambia-Fördervereins und übergaben den Schulneubau in Lusaka an den neuen Träger.

Im Oktober hatten wir wieder eine 2-tägige Informationsveranstaltung im Heimathaus in Jesteburg, die sehr positiv verlief.

Auch 2005 konnten wir jeden Monat 560 EUR für Gehälter der ambulanten Krankenstation überweisen.

Im Oktober schickten wir erneut einen 20-Fuß-Container mit vielen Hilfsgütern auf den Weg nach Sambia. Außer 370 Stühlen, 40 Tischen, Milchpulver,  2000 kg wertvollen Medikamenten, 3 neuen Kühlschränken, Rollstühlen und Nähmaschinen bestand der Inhalt aus 10 Computern, Kleidung und vielen anderen Hilfsgütern.

Auch 2005 versorgten wir wieder den inzwischen erwachsenen asthmakranken Jack mit dem erforderlichen wertvollen Medikament.

Diese vielen wichtigen Hilfsmaßnahmen waren nur mit Ihrer Hilfe möglich.

Herzliche Grüße, Ihr Werner Huber