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Details zum Schulprojekt Mundulundulu
    Autor:Werner Huber
    Datum:30.09.2001 08:29:00

Sambia Förderverein e.V. Rundbrief:
Details zum Schulprojekt Mundulundulu

Am 1. November 2001 wird unser bisher größtes Projekt beginnen, der Bau einer Landschule in Mundulundulu in der Nähe von Siavonga am Kariba-Stausee in Sambia. Die Fertigstellung ist für Ende März 2003 vorgesehen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 650.000 DM. Es wird mit 75% vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bezuschusst.

Zielgruppe:

Kinder im Schulalter, die bisher keine Möglichkeit haben, in eine Schule zu gehen, oder nur eine Schule in unzumutbar weiter Entfernung besuchen können. Durch das Projekt sollen insbesondere Mädchen begünstigt werden, die traditionell in dem lokalen Stamm der Tongas benachteiligt werden.

Kurzbeschreibung mit Zielsetzung und geplanten Maßnahmen:

Durch den Neubau der geplanten Schule auf einem vorhandenen Gelände soll es zu einer spürbaren Verbesserung der schulischen Ausbildung in dieser ländlichen Region am Karibasee kommen. Das Zentrum besteht aus einer Grundschule (Primary School) mit 4 Klassen für Jungen und Mädchen und einer weiterführenden (Secondary) Schule nur für Mädchen mit 3 weiteren Klassen. Außerdem wird ein Internat für 50 Schülerinnen  errichtet. Mit den Schulklassen zusammen müssen auch Versorgungsgebäude erstellt werden, damit das Zentrum in diesem etwas abgelegenen Gebiet eine gewisse Selbständigkeit bekommt. Der Träger dieser Schule bringt die nötigen Erfahrungen mit, da er bereits in Lusaka eine Schule betreibt und auch Erfahrungen in der Sozialarbeit am Karibasee hat.

Hier Bilder des zukünftigen Schulgeländes direkt am See:

Auch dieser große Mammutbaum befindet sich auf dem Grundstück:

Falls Sie sich für Einzelheiten des Projektes interessieren, lesen Sie bitte weiter, ansonsten informieren Sie sich über unsere anderen Projekte

Die Zielgruppe sind Kinder im Schulalter aus Mundulundulu und Umgebung, besonders Mädchen, die bisher keine Möglichkeit zum Schulbesuch hatten, oder nur unter unzumutbaren Umständen. Unseren Partnern ist diese Region seit einigen Jahren bekannt und sie waren öfter dort. Es gibt schon seit Jahren enge Beziehungen der Gemeinde von Pastor Reutter zu der Leitung eines Gästehauses am Karibasee. Von dort aus wird Pastor Reutter schon lange darum gebeten, eine Schule und Sozialeinrichtungen aufzubauen. Besonders bei den Angestellten dort wurde der Bedarf der Bevölkerung sichtbar. Bei verschiedenen Besuchen dort konnte sich Pastor Reutter und sein Team dort davon überzeugen. Der dortige Chief (Häuptling) kam deswegen sogar einmal nach Lusaka, um unsere Partner zu bitten, dort eine Sozialarbeit mit einer Schule zu beginnen.

Die Schule wird der Beginn einer Hilfe zur Selbsthilfe auch in anderen Bereichen werden. Alle Teilbereiche sollen von Sambianern verantwortlich geleitet werden, alle Angestellten sind Einheimische. In der Schule werden die Schüler dazu ausgebildet, sich selbst zu helfen.

Hintergrund:

Die Schule wird auf einem Grundstück errichtet, das Chreso vom örtlichen Haedman und vom Chief dieses Gebietes zur Verfügung gestellt wurde. Es liegt direkt am Karibasee, ist ca 2 ha groß und liegt im Gwembe-Tal, das sich über 280 km erstreckt und in dem 1960 der Kariba Stausee fertiggestellt wurde. Dies hatte zur Folge, dass sich die Menschen, die in diesem fruchtbaren Tal lebten, aus den Niederungen zurückziehen mussten, als das Wasser aufgestaut wurde.

Die Menschen leben nun schon seit der Fertigstellung des Kariba Stausees auf den unfruchtbaren Bergen entlang des Stausees. Dieses Gebiet ist sehr sandig und steinig. Es wächst nur sehr wenig. Der Bevölkerung wurde damals versprochen (noch vor der Unabhängigkeit Zambias), dass für sie eine neue Infrastruktur erstellt würde. Dies hat sich allerdings nie bewahrheitet. An verschiedenen Orten entlang des Karibasees sind in den letzten Jahren einige Projekte von NGO's entstanden. Allerdings bleibt die Not nach wie vor sehr groß.

Schulische Situation:

Im Gwembe-Tal gibt es nur wenige Schulen, so dass die Kinder oft 15-20 km weit zur nächsten Schule zurück legen müssen. Dies hat sich besonders für die Mädchen als ein entscheidendes Handicap für eine gute Schulausbildung erwiesen. In dem örtlichen Stamm der Tongas werden Mädchen traditionell benachteiligt, deshalb sind deren Interessen für eine schulische Ausbildung  schlecht vertreten. Dementsprechend ist bei den Mädchen der Anteil der Eingeschulten am Geringsten. Obwohl die Regierung heute den Schulbesuch vorschreibt, ist dies nur Theorie. Seit der Einführung von Schulgeld im Rahmen des durch den IWF und die Weltbank initiierten Struktur-anpassungsprogrammes ist der Prozentsatz der eingeschulten Kinder deutlich zurück gegangen. Die Sambische Lehrerin Phone Phatyoka schätzt, dass mit jeder Gebührenerhöhung ungefähr 10% der Kinder mit der Schule aufhören müssen. Es gibt kaum geeignete Schulen, in denen Mädchen untergebracht werden können, vor allem auf weiterführenden Schulen. Die einzige weiterführende Schule in dieser Gegend befindet sich in Siavonga. Dort gibt es kein Internat. Einige wenige Mädchen, die meist von Privatpersonen gesponsert wurden, um dort auf die Schule zu gehen, haben sich dann im Ort Zimmer gemietet. Leider konnte kein einziges von diesen Mädchen ihre Ausbildung zu Ende bringen, da sie meist von Jungen schikaniert werden. Einige wurden schwanger und mussten deshalb ihre Ausbildung abbrechen. Da keine Aufsicht der Eltern möglich ist und wegen der vielen negativen Vorkommnisse schickt fast keine Familie aus den ländlichen Gebieten ihre Mädchen dort zur Schule.

Mundulundulu

Das Gebiet von Mundulundulu liegt ca 30 km von Siavonga entfernt direkt am Karibasee. Die nächsten Schulen sind in Siavonga und in Chiefs Simamba's Village, welches etwa 12 km entfernt liegt. Manche Kinder, die im Einzugsbereich der geplanten Schule liegen, haben aber einen deutlich weiteren Schulweg als 12 x 2Km.Die Schule in Siavonga ist eine Regierungsschule. Die Schule in Chief Simamba's Village ist von der Katholischen Kirche getragen. Das Gebiet von Mundulundulu, aus dem die Kinder kommen werden, besteht aus 8 Dörfern mit insgesamt 2482 Bewohnern, davon 1854 Kindern. In diesem Gebiet gibt es keinerlei soziale Einrichtungen. Die Familien sind Großfamilien, bestehen oft aus einem Mann, der mehrere Frauen hat und dementsprechend vielen Kindern. Ein großer Teil der Nahrung besteht aus Fischen aus dem See. Das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung der 8 Dörfer kann man schlecht in Zahlen ausdrücken. In diesen Dörfern werden nur die zum Leben notwendigen Grundbedürfnisse befriedigt. Es wird so viel Nahrung produziert, wie zum Leben benötigt wird. Wenn andere Ausgaben entstehen, z.B. für Seife oder für Kleider, dann wird dies mit Fischfang verdient, d.h. es wird so lange gefischt, bis das nötige Geld zusammen gekommen ist. In der Umgebung gibt es einige kommerziellen Gasthäuser, die diesen Fisch aufkaufen. Außerdem gibt es Händler aus Lusaka, die Fisch einkaufen und in Lusaka auf dem Markt verkaufen.

Infrastruktur:

Gerade kürzlich wurde Strom bis an das Grundstück verlegt. Für Trinkwasser wird Chreso selbst einen Brunnen auf dem Gelände bohren, der bei Übergabe des Projektes fertiggestellt sein wird. Die befestigte Straße (Schotter) ist ca 1 km vom Grundstück entfernt, der letzte Kilometer ist Feldweg. Die nächste Möglichkeit einer Medizinischen Versorgung gibt es z.Zt. in dem 30 km entfernten Siavonga. Unser Partner Chreso plant aber, eine Station der "moblile Clinic" auf dem Schulgelände zu eröffnen, wenn diese fertiggestellt ist.

Projektziele:

Viele Kinder, die wegen des langen Schulwegs jetzt gar nicht zur Schule gehen, werden hier eine geeignete Ausbildungsstätte finden. Andere Kinder, die bisher je 12 km und mehr hin und zurück zu Fuss zurücklegen müssen, könnten ebenfalls hier zur Schule gehen. Die Grundschule besteht aus 4 Klassen (Primary School) und wird für Jungen und Mädchen offen sein, im Zweifel werden aber Mädchen bevorzugt aufgenommen. Jede dieser vier Klassen kann 30 - 35 Schüler aufnehmen. Die drei weiterführenden Klassen (Secondary School) werden ebenso wie die 50 Internatsplätze nur Mädchen aufnehmen und zwar je 25. Zusammen mit dem Internat sollen in der ersten Phase aber nur 200 Kinder unterrichtet werden. Zum Vergleich: in Regierungsschulen werden bis zu 80 Kindern in einer Klasse unterrichtet. Die Schüler der Primary School erhalten einen staatlich anerkannten Schulabschluß. Es wird eine staatliche Prüfung durchgeführt. Die Schüler der Sekundarstufe erhalten ebenfalls einen anerkannten Abschluß, der unserem Realschulabschluß entspricht (Form Three). Die Schülerinnen der künftigen Klassen 5, 6 und 7 müssen z.Zt. weite Wege in eine der weit entfernten Schulen zurück legen. Am Anfang wird die Klassengröße aber sicherlich kleiner sein, als auf Dauer angestrebt. Diese werden sich erst nach und nach aufbauen. Deshalb werden in der Anfangsphase auch vergleichsweise wenige Lehrer eingeplant.

Zu erwartende quantitative Verbesserung durch das Projekt:

Die Tagesschule kann also bis 215 Schüler aufnehmen , vermutlich können damit die meisten Lernwilligen in den umliegenden Dörfern versorgt werden. Sollte sich der Bedarf als größer herausstellen, als unsere Berechnungen und Befragungen ergeben haben, wäre es kein großes Problem, die Kapazitäten räumlich und personell zu erweitern. Das Internat hat Platz für zusätzliche 50  (bis 75 möglich) Schüler. Es ist zwar nicht unser vorrangiges Ziel, Internatskinder aus einer besseren Schicht zu versorgen, aber einerseits werden die Einnahmen zu einem großen Teil das Projekt tragen und andererseits hat das Internat lange nicht den Standard eines europäischen. Dorthin kommen zwar nicht die ärmsten Kinder, aber auch nicht Reiche und nicht der obere Mittelstand. Für die Tagesschule kann in diesem ländlichen Bereich nur ein geringes Schulgeld erhoben werden. Deshalb werden in das Internat auch Kinder aus finanziell etwas besser gestellten Familien aus Lusaka und Siavonga aufgenommen. In Siavonga befindet sich ein größeres Kraftwerk und Mitarbeiter dieses Kraftwerkes suchen dringend Schulplätze. Von dort erwarten wir eine gute Resonanz, da das Kraftwerk auch für das Schulgeld der Kinder ihrer Mitarbeiter aufkommt.

Minimal zu erwartende Verbesserung:

Auf jeden Fall wird die geplante Schule ein Gewinn für die Schüler sein, die dadurch eine Schule besuchen können, bzw. einen erträglicheren Schulweg z.B. in der Regenzeit haben. Ebenfalls ist es von Vorteil, dass Mädchen besonders gefördert werden, nicht nur für die betroffenen Mädchen, sondern auch vorbildhaft für die umgebende Gesellschaft, die es gewohnt ist, Mädchen zu benachteiligen. 150 Kinder aus den umgebenden Dörfern können in der Grundschule ausgebildet werden. Es ist uns auch wichtig, dass arme Kinder ohne Schulgeld unterrichtet werden können. Jedes Kind, auch das ärmste, soll künftig in diesem Gebiet die Möglichkeit bekommen, eine Grundschule zu besuchen.

Oberziele:

Im Grunde erwarten wir aber mehr. Durch die Schule soll ein neues Interesse an Ausbildung in diesem Bereich entstehen. Die Schule soll eine vorbildhafte positive Ausstrahlung haben und auch Eltern wieder für Schule interessieren, die von staatlichen Schulen enttäuscht wurden. Es ist möglich, dass bald der Bedarf für eine Erweiterung der geplanten Schule entsteht. Es ist auch möglich, dass andere gute Träger den Bedarf für weitere Schulen sehen. Natürlich erwarten wir durch eine Erhöhung des Anteils der Kinder, die eine Schule besuchen, dass dadurch diese ausgebildeten Kinder später auch sozial besser gestellt sein werden, z.B. bessere Chancen haben werden, sich  ihren Lebensunterhalt erwirtschaften zu können. Langfristig erwarten wir dadurch auch eine soziale Verbesserung dieser ländlichen Region. Auch die medizinische Versorgung und Vorsorge wird wahrscheinlich in diesem Bereich durch den Einsatz der "mobile clinic" deutlich verbessert werden.

Instrumente und Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele:

Auf einem vorhandenen 5 acres großen Grundstück (ca 2 ha) am Karibasee soll eine Schule erbaut werden. Dazu werden 2 Gebäude mit zusammen 7 Klassenräumen errichtet, 5 Häuser für Personal ( 3 für Lehrer, 2 für Versorgung/Aufsichtspersonal), 1 Verwaltungsgebäude, 1 Gebäude für Bücherei, 1 Gebäude mit Küche und Speisesaal, 1 Gebäude mit 5 Zimmern für Internatsschüler, 1 Toilettenanlage für Jungen, 1 Toilettenanlage und Duschen für Mädchen. Die Gebäude werden in konventioneller Bauweise erstellt. Fundamente (Aushub, Beton,Stahlarmierung), Bodenplatte, Wände mit Zementblocks, Putz innen und außen, Zementfußboden, Dachkonstruktion aus Holz, Dachplatten. Die 7 Klassenräume messen einschl. Abstellraum je 10 x 8,20 m, Der Block mit den 3 Klassenräumen misst also 246 m2, der mit den 4 Klassen 328 m2. Die 5 Häuser für Personal haben je ca 50 m2 Grundfläche und werden in einfacher landesentsprechender Bauweise aus Steinen erstellt wie auch die weiteren Gebäude. Der Grundriss ist rechteckig, ca 6,50 x 8 m. Vier der Häuser sind für Lehrer vorgesehen, ein Haus für den Hausmeister. Wir gehen davon aus, dass 3 der 7 Lehrer aus der Umgebung mit einem eigenen Fahrzeug zur Schule kommen, also nicht dort wohnen. 4 Lehrer werden mit ihren Familien in den Häusern wohnen. Verwaltungsgebäude mit 3 Büros und Empfang 15,5 x 10 m = 155 m2. Dieses Gebäude wurde so groß geplant, dass dort auch Räume für Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung stehen, die nicht in den normalen Klassenzimmern durchgeführt werden können, z.B. Nähen und Werken. Bücherei 12 x 12 m = 144 m2. Dieses Gebäude wurde nach dortigen Vorgaben für Sekundarschulen geplant. Es enthält auch Räumlichkeiten zum Lernen. Speisesaal und Küche 26 x 10 m = 260 m2. Der Speisesaal dient gleichzeitig auch als Aufenthaltsraum und Mehrzweckraum für Schülerversammlungen. Die Kücheneinrichtung beinhaltet einen Gasherd und Backofen mit Dunstabzug, Gaspfanne, 4 große Spülbecken, Theke, Warmhalteplatten, Kleingeräte wie Mixer etc, Ausstattung mit einfachem Geschirr. 5 Hostels für Internat, Grundfläche 18 x 8.5 m = 153 m2. WC-Anlage, Wasserversorgung, Duschen 10 x 6 m = 60 m2. In der Projektlaufzeit wird ein Brunnen gebohrt. Ein Wassertank wird mit einer Pumpe befüllt (Submersible pump). Dieser Tank wird an der höchsten Stelle des Grundstücks aufgestellt und kann durch den natürlichen Druck die Gebäude mit Wasser versorgen. Die Innenausstattung soll teilweise mit Spenden gebrauchter Möbel erfolgen. Schultische und Schränke sollen selbst gefertigt werden, dafür fallen nur Materialkosten an. Für die Schultische wird als Platte Holz benutzt, die Füße werden aus Stahlrohren geschweißt. Die Stühle müssen allerdings eingekauft werden, ebenfalls einige Büromöbel. Genau sind die anfallenden Kosten für die Einrichtung noch nicht zu benennen. Nach sorgfältiger Schätzung belaufen sie sich auf DM 25.000. Sämtliche Personalkosten für den Bau während der Projektlaufzeit sind in den Baukosten enthalten.

Das nach der Übergabe an den künftigen Träger erforderliche Personal wird in der Projektlaufzeit beschafft und geschult. Dabei handelt es sich um 1 Hausmeister, 1 Schulleiter und Lehrer, 3 Lehrer Grundschule, 3 Lehrer Sekundar, 1 Koch, 2 Hilfskräfte. Monatliche künftige Personalkosten: 3.700.000 Kwacha, entsp. 44.400.000 Kw pro Jahr. Bei einem Kurs von 1 DM = 1480 Kwacha: 30.000 DM/Jahr. Schulmöbel werden teilweise selbst hergestellt. Sowohl von den Bauten her als auch von der Ausstattung orientieren wir uns an Landesüblichen Standards und denen dieses Gebietes.

Zeitplan der Projektdurchführung:

1.11. - 31.12.2001: Materialbeschaffung, Vermessen, Planieren. 1.1. - 31.3.2002: Aushub und Fundamente. 1.4. - 30.9.2002: Rohbau der Häuser, Brunnenbohrung. 1.10. - 31.12.2002: Innenausbau und Außenanlagen. 1.1. - 31.3.2003: weiterer Innenausbau, Ausstattung der Räume, Personalbeschaffung und -Einweisung.

Das Projekt ist so angelegt, daß es sich nach Übergabe allein trägt. Dies war auch ein wichtiger Grund für die Planung des Internates, das den übrigen Schulbetrieb subventioniert. Die Einnahmen durch Schulgelder decken die Ausgaben. Chreso denkt z.Zt. auch über eine Möglichkeit nach, das Schulgeld mit Fisch oder anderen Nahrungsmitteln bezahlt werden kann. Diese Möglichkeit ist grundsätzlich gegeben. Für Ausfälle aus den Einnahmen richtet Chreso einen Unterstützungsfond für minderbemittelte Schüler ein. Dieser Fonds hat ein Volumen von ca 7000 DM und wird von verschiedenen Spenden gespeist. Sollte der Fonds nicht vollständig ausgenutzt werden, können die Gelder für Erweiterungen des Zentrums genutzt werden. Dieses Volumen wurde unseren Partnern bereits zugesagt. Wir hoffen, dass nach Fertigstellung der Schule weitere Unterstützung dazu kommen wird.